Systeme zur Luftentölung entfernen Ölnebel und Aerosole effizient aus Abluft- und Druckluftströmen. Dadurch werden Umweltauflagen erfüllt, Arbeitsbereiche sauber gehalten und Maschinen langfristig geschützt.
Kontaminierte, verschmutzte Flüssigkeit dringt über den Eintrittstutzen in das Filtergehäuse ein und trifft dort auf das Filterelement. Je nach Auslegung des Filterelements wird dort eine definierte Partikelgrösse abgeschieden. Die gereinigte Flüssigkeit strömt auf der Reinseite aus dem Filter aus und wird so der Anlage wieder zugeführt.
Die Hauptfunktion eines Hydraulikfilters ist somit das Zurückhalten ungelöster Fremdkörper in einem Druckmedium. Der Hydraulikfilter soll erreichen, dass der Verschleiss an bewegten Teilen durch Fremdkörper herabgesetzt und somit die Lebensdauer der entsprechenden Anlagen erhöht wird.
Zudem sollen Funktionsstörungen durch Verstopfen von Spalten und daher eingehende Betriebsunterbrechungen vermieden und Alterungsvorgänge des Mediums als Folge von Verunreinigungen verlangsamt werden.
Bei Verbrennungsmotoren werden Separatoren zur BlowBygas Entölung verwendet. Die am Kolben vorbeiströmende, ölgeschwängerte Luft wird über einen Separator (oder auch Kurbelgehäuseentlüfter genannt) geführt und entölt. Auch hier funktioniert die Entölung nach dem bereits oben genannten Prinzip – Glas- oder Polyesterfasern kumulieren kleinste Öltröpfchen die dann über die Schwerkraft abgeleitet und dem Ölkreislauf wieder zugeführt werden.
Um die Druckdifferenz beim Verbrennungsmotor zu überwinden, ist die Reinluftleitung typischerweise zwischen Luftfilter und Motoreintritt angeschlossen – hier herrscht Unterdruck und das BlowByGas wird durch den Separator „gesaugt“. Weiter werden Luftentöler auch bei der Tankentlüftung oder als Abluftfilter bei der Anwendung „ölhaltige Luft“ verwendet.